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Barcelonablog (9): Blaue Stunde

28/09/2011

28. September 2011

Höchste Zeit, mal übers Meer zu schreiben. Da hat sich ja einiges getan. Beziehungsweise ist getan worden. Als ich zum ersten Mal hier war, nannten die Barceloniner ihren Hausstrand noch Tschernobyl. Heute gehen sogar manchmal Einheimische dort baden.

Und jetzt, da die Saison vorbei ist, aber der Sommer nicht aufhören will, ist es hier zur blauen Stunde am schönsten. Die Strandbars, mit den Jahren immer schicker geworden, haben schon geschlossen. Das Wasser ist so sanft und warm, wie es werden kann. Die paar Krakeeler, die noch drin sind, und selbst der unvermeidliche Exhibitionist, der im Sand seine Dehnübungen macht, stören den Frieden gerade nicht.

An den neueren Stränden weiter östlich, also Nova Icària etc., gibt es nun wahrscheinlich Gambas und Party. Aber hier in Barceloneta, dem alten Fischerviertel, nicht. Hier holt man an den Abenden nach der Mercè ein bisschen Atem.

Für die nächste große Sause. Denn nicht nur die ganze Stadt hat jedes Jahr ihre Festa Major, sondern selbstverständlich auch jeder Stadtteil noch seine eigene. Die von Barceloneta ist am 30. September.

Aber bis dahin – ist eben auch mal Ruhe.

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