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Prioratblog (1): Reben aus Vogelsicht

04/10/2011

4. Oktober

Nun bin ich im Priorat. Hier hat es seit Mai nicht mehr geregnet. Aber es gibt tatsächlich Internet. Also gibt es auch einen kleinen Prioratblog. Besser wäre, es gäbe einen großen. Das Priorat ist, abgesehen von den Weinen, noch immer sowas von Geheimtipp, nicht zu fassen. Dünn besiedelt, himmlisch ruhig und unglaublich schön – aber eben auch der vergessene Süden von Katalonien, der ein bisschen mehr Tourismus gut vertragen würde. Heute Spätnachmittag habe ich meine erste kleine Wanderung gemacht (nämlich „Reben aus Vogelsicht“, die niedlichen Broschüren zu diesen Routen würde ich gerne als nächstes übersetzen) und, sobald ich das Dorf verließ, keinen Menschen mehr getroffen. Nur den Felsnasenmann. Was für ein Privileg.

Und richtig heiß ist es noch, so heiß wie in Deutschland im Hochsommer, wenn es ihn gibt. Aber was rede ich, lest halt noch kurz übers Priorat in der Wikipedia nach, oder am besten in der Gebrauchsanweisung für Katalonien, haha, dann sucht euch die nächsten paar Tage, die ihr ausreißen könnt, einen günstigen Flug, ein Mietwagen-Sonderangebot – und los. Von Barcelona sind es gerade mal 150 km, größtenteils auf der ziemlich teuren, aber auch sehr bequemen Pau-Casals-Autobahn. Den Link zu Rosers Pension habe ich ja gestern schon gepostet.

Und Ende der kleinen Werbedurchsage. Ich gehe jetzt Wein trinken.

Falls ich irgendwann verschwinde, sucht mich hier.

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