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Mikrodrama der Woche

27/02/2012

„Ich stehe vor einem Rätsel.“
„Reden wir von etwas anderem. Stellen Sie sich vor: Ich habe gerade – mal so eben zwischen zwei von meinen dicken Schinken – ein köstliches Divertimento verbrochen, eine virtuose Fingerübung.“
„Sie meinen ein luftig gesetztes Bändchen von knapp 150 Seiten?“
„Genau.“
„Auch schön Schweinkram mit drin?“
„Aber hallo. Gediegen eingebettet natürlich in schwebende Ironie und reichlich Referenzen aus der Kunstgeschichte.“
„Jetzt machen Sie mich wirklich nicht mehr neugierig. Doch vor einem Rätsel stehe ich immer noch.“
„Lassen Sie’s hören, Ihr Rätsel.“
„Ja sehen Sie das Gitter denn nicht?“
„Nein. Wieso sollte ich?“

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From → Mikrodrama

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